Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

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Neumi
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Neumi » 31.12.2017, 19:47

killerkarpfen hat geschrieben:...Was macht ihr denn mit all den gebauten Bögen...

Ich schiess die alle - mehr oder weniger :D :D
Aber auch wieder zurück zum Thema - mir ist noch nie eine Nockseite abgebrochen, aber getroffen habe ich Nocken schon und somit zerstört.
Ansonsten ist mein Pfeilverschleiss leider recht hoch, da ich aufm Parkour schon hin und wieder einen Stein oder eine Stahl-Ziel-Befestigungsstange treffe oder den Pfeil nicht mehr finde (was leider die Hauptursache für meine Pfeilverluste ist).
Nichts desto trotz kann ich nicht mit schludrig gearbeiteten Pfeilen schiessen - das Auge schiesst mit :D :D
Grüsse - Neumi und auch hier einen guten Rutsch
Und viel wichtiger noch - ich habe zwar nicht die höchsten Ansprüche an meine Treffgenauigkeit, aber Pfeile mit sauber ausgearbeiteten Nocken gehen schlicht sauberer aus dem Bogen raus und wenn ich nicht treffe liegt es dann wenigstens nicht am Material. Und wenn ich dann den Zeitaufwand für saubere Nocken im Gegensatz zu hingeschlonzten anschaue, sehe ich kaum einen Zeitunterschied.
...Versuch und Fehler bevor die Sarg-Nägel eingeschlagen werden...

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locksley
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von locksley » 31.12.2017, 23:11

@Zofti
bei direkten Nocktreffern ist es egal wie und aus was die Nock gearbeitet ist, da hab ich mir auch schon reine Hornnocks oder Nocks mit Hornverstärkung zerlegt, bei Streifschüssen gehts.

Neumi gut gesagt, das Auge schießt mit. Wenn meine Pfeile schlecht aus dem Bogen kommen habe ich einen Fehler gemacht was man ja schon beim lösen merkt, daß, das nicht wird. ist ja dummerweise nur der Bruchteil einer Sekunde, da kann man nichts korrigieren.
Ein grosser Mann wird weder vor dem Kaiser kriechen, noch einen Wurm zertreten (Benjamin Franklin)

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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Coal » 01.01.2018, 09:52

Mein Nocktool
Schleifpapier um Hartholzstreifen geleimt - fertig. In jeder beliebigen Breite oder Körnung in null komma nix hergestellt.
Die Nock mit der Bandsäge vorsägen und mit dann mit dem Ding erweitern, schleifen, Kanten brechen.
Ich wickle meine Nocken, so wie Zoffti, auch nicht. Bis 45 # jedenfalls - kein Problem.
Dateianhänge
5766 bear.jpg
5765 bearb.jpg
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Mercenario » 01.01.2018, 11:30

Hallo und ein frohes neues Jahr
Da ich meine Pfeile Barrel und hinten auf 1/4" runter gehe muss der nockschlitz recht präzise sein. Zur "Verstärkung " wickele ich nur mit Garn .
Dazu nehm ich den Nock Säg O Mat hier aus dem howto Board und der funktioniert prima. Dann wird der Boden der Kerbe noch mit einer rundfeile gerundet und der Nockschlitz noch verschliffen und V förmig geweitet
Feddich
Bei 50# ist mir noch nie eine im Abschuss gebrochen
Gruß Merc

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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von killerkarpfen » 01.01.2018, 15:24

Neumi hat geschrieben:Nichts desto trotz kann ich nicht mit schludrig gearbeiteten Pfeilen schiessen - das Auge schiesst mit :D :D
Grüsse - Neumi und auch hier einen guten Rutsch
Und viel wichtiger noch - ich habe zwar nicht die höchsten Ansprüche an meine Treffgenauigkeit, aber Pfeile mit sauber ausgearbeiteten Nocken gehen schlicht sauberer aus dem Bogen raus und wenn ich nicht treffe liegt es dann wenigstens nicht am Material. Und wenn ich dann den Zeitaufwand für saubere Nocken im Gegensatz zu hingeschlonzten anschaue, sehe ich kaum einen Zeitunterschied.


im Gegensatz zu hingeschlonzten, schludrig gearbeiteten Pfeilen :'( Das ist jetzt hart! Meine Pfeile und Nocken sind nicht schludrig hingeschlonzt!
In Sachen Präzision möchte ich da gegen die freihand gesägten Nockschlitze nicht die Hand umdrehen. Und, die Funktion bestimmt das Design.
Als ursprünglich Metallener gefallen mir klare Formen besser. Ich kann mit zu viel weichen Rundungen nichts anfangen, Das hat aber meines Erachtens keinen Einfluss auf den Schussablauf. eher umgekehrt. Durch diese runden Kanten und fast Spitz zulaufende Nocke versinkt der gewickelte Nockpunkt auf der Sehne eher unterschiedlich tief, so als sei der mal 1.5mm höher mal tiefer. Mein Nockpunkt ist 3mm höher und genau eingeschossen. Das gäbe dann 30 - 50% Abweichung. (ist auch Haarspalterei ich weiss)
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Neumi » 01.01.2018, 16:06

Mein lieber Kuno, habe ich denn auch nur mit einem Wort Deine Pfeile oder Deinen Namen genannt? Nein, nein, da hast Du mich missverstanden - das war prinzipiell und allgemein gemeint.
Grüsse - Neumi
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von killerkarpfen » 01.01.2018, 22:03

Keine Sorge ich kann damit umgehen >:)
;D ;D ;D
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von killerkarpfen » 02.01.2018, 08:05

Auf der Seite von Speerschleuder.de habe ich diese Zeichnung einer Selfnockvorrichtung gefunden

Aus gegebenem Anlass erlaube ich mir die einmal zu verlinken
http://www.speerschleuder.de/Download/DL_Vorrichtung-Selfnock.pdf

Es bedarf einer gut eingerichteten Werkstatt diese Lehre zu bauen, oder das nötige Kleingeld um sie in Auftrag zu geben. Eine interessante Ausführung ist es gewiss.
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Zoffti » 02.01.2018, 22:42

Hab das mal versucht bei einem neuen Satz umzusetzen: 3 Hasel, 3 Weide, 1. Perückenstrauch
IMG_1997.jpg
Sind alle 31 zoll lang
IMG_2001.jpg
Selfnocks gehen grad noch bei den Weiden
IMG_2003.jpg
Und wenn man die bei Tage nicht wiederfindet kann man immerhin Nachts weitersuchen


Alle liegen zwischen 40 und 46" und wiegen zwischen 27 und 31g.

Anmerkung zum Exoten in der Gruppe: Perückenstrauch ist eklig zu begradigen und kriecht mit grosser Hartnäckigkeit in seine alte Form zurück...
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Coal » 02.01.2018, 23:08

Coole Pfeile! Ist der rote Federteil rangespleisst oder rangefärbt?
Wer nur einen Hammer hat, für den schaut jedes Problem aus wie ein Nagel.

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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von alfred33 » 02.01.2018, 23:12

bestimmt gespleisst... die Lena hat da ne Engelsgeduld..
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(der mit der kleinen Wölfin)

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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Neumi » 02.01.2018, 23:33

Ja sauber - haste die Pfeile jetzt echt zum nächtlichen leuchten gebracht? ???
Und übrigens - die Pfeile sind "falsch rum" gewickelt - ich seh da nix spreizen ;)
Grüsse - Neumi
Ja und vor lauter Wickelrichtung fast vergessen: Sehr schön gebaut!
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Zoffti » 03.01.2018, 00:38

Ja, musste die spleissen weil mir grade meine orangen Leitfedern ausgehen ::)
Und :
Federn selber färben?
Nee du, damit bin ich erst mal fertig.... Kaum werden solche Federn mal n bisschen nass - wechselt die Farbe flugs auf deine Finger über und beweist dort - und nur dort ganz außerordentliche Haftung.

Und vom Glühwürmchenglow erhoff ich mir tatsächlich, dass ich auch meine Drüber-drunter-daneben-Pfeile wiederfinde !
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Dshonon » 03.01.2018, 09:55

Die Mongolen nutzen diese Möglichkeit, eine Selfnock herzustellen.
Der Pfeilschaft wird im Nockbereich parallel abgeschliffen.
Zwei Leisten werden aufgeklebt und abgerundet.
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Jeder, der sich die Fähigkeit erhält,
Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.
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Re: Selfnock wie tief ist gut und anderes zum Thema

Beitrag von Ralph » 03.01.2018, 10:08

Zoffti hat geschrieben:Federn selber färben?
Nee du, damit bin ich erst mal fertig.... Kaum werden solche Federn mal n bisschen nass - wechselt die Farbe flugs auf deine Finger über und beweist dort - und nur dort ganz außerordentliche Haftung.


Nimmst Du keine wasserfesten (Natur-) Farben ? ???
"Timur spricht:
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Des Übermuts, verlogne Pfaffen!
Hätt' Allah mich bestimmt zum Wurm,
So hätt' er mich als Wurm geschaffen." - Goethe, West-östlicher Diwan, Buch Timur

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